Kürbis Gnocchi

Zum Familien Dinner sollte es etwas Besonderes zur Vorspeise geben und ich entschied mich für diese super niedlichen Kürbis-Gnocchi, die auch noch in Kürbisform auf den Teller kommen. :)

Zutaten (für etwa 6 Personen)

330 g Hokkaido-Kürbispüree (1 gekauftes Glas oder selbstgemacht: Hokkaido Kürbis halbieren, die Kerne entnehmen und mit der offenen Seite nach unten auf ein Backblech im Ofen bei 175 Grad Umluft ca. 30 Minuten weich werden lassen. Nach dem Abkühlen zermatschen, bzw. pürieren.)

270 g mehligkochende Kartoffeln

250 bis 350 g Mehl

30 g Speisestärke

1/2 TL Salz

1 kleine Prise Muskatnuss

25 g Butter

Kürbiskerne (1 Kürbiskern pro Gnocchi)

Pinienkerne

Parmesan

Küchengarn

Butterschmalz zum Braten

Zubereitung

Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in einem kleinen Topf mit reichlich Salz im Wasser gar kochen. Die Kartoffeln dürfen ruhig zerfallen, also über den Garpunkt hinaus gekocht werden. Abgießen und in einer großen Rührschüssel zu Kartoffelpüree stampfen.

Das Kürbispüree und die weiche Butter zu den Kartoffeln geben und in der Küchenmaschine eine ganze Zeit lang bei niedrigster Stufe glatt rühren. Dafür den Rühraufsatz mit Gummischaber bei der Kitchenaid nehmen. Anschließend den Rühraufsatz gegen den Knethacken tauschen.

In einem Gefäß das Mehl (erstmal 250 g, evtl später mehr hinzufügen) mit der Speisestärke, Salz und Muskat mischen und nach und nach, auf unterster Stufe, vorsichtig alles unter die Kürbis/Kartoffelmasse kneten. Es sollte ein homogener Teig entstehen, der aber auch noch leicht klebrig sein kann. Klebt er zu doll, dann noch etwas mehr Mehl hinzufügen. (Den Teig so kurz wie möglich kneten.)

Die Arbeitsfläche großzügig mit Mehl bestäuben, ein Stück Küchengarn bereitlegen und die Kürbiskerne. Tipp: Gummihandschuhe anziehen. Das macht das Verarbeiten einfacher. ;)

Aus dem gesamten Teig etwa 3 cm große Kugeln formen. Dafür den Teig in 4 Teile teilen und aus jedem Teigstück eine Rolle formen und diese dann mit einem Teigschaber in Stücke schneiden. Mit den Händen daraus dann Kugeln formen und anschließend in Mehl wälzen.

Nun noch mit dem Küchengarn das typische Kürbismuster in den Gnocchiteig zaubern: Dafür den Faden 4 mal auf den Teig versetzt eindrücken und anschließend aus dem plattgedrückten Teigling vorsichtig wieder eine Kugel formen. In jede Kugel einen Kürbiskern stecken, um den Kürbisstiel zu symbolisieren.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Dann vorsichtig ein paar Gnocchi hineingeben und solange kochen, bis die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen, das kann etwa 5 Minuten dauern. Mit einer Schaumkelle oder dem Spagetti-Löffel herausnehmen und abtropfen lassen und auf einer Platte oder einem großen Teller sammeln.

(Man kann die Gnocchis komplett auskühlen lassen und mit Frischhaltefolie abdecken. Sie sind im Kühlschrank ein bis zwei Tage haltbar.)

In einer beschichteten Pfanne die Pinienkerne leicht anbräunen und für das spätere Servieren bereit stellen.

In der Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Kürbis-Gnocchi darin goldbraun und knusprig von beiden Seiten anbraten.

Die Gnocchis auf den Tellern mit den Pinienkernen und etwas Parmesan bestreut servieren. Dazu passt auch sehr gut eine selbstgemachte Bärlauch-Zitronenbutter.

Guten Appetit!