Eine kleine Ebay-Geschichte

Ab und an verkauft jeder mal was, sei´s weil man Dinge nicht mehr sehen kann, weil man Geld für den Urlaub braucht oder einfach weil der Platz im Kleiderschrank zu eng geworden ist.

Nun kann man mit seinem Krempel auf den Flohmarkt gehen oder beim Supermarkt um die Ecke einen „Verkaufe…“-Zettel aufhängen oooder man verhökert seinen Kram im Internet. Als Nerdy schnell bei Ebay eingeloggt, Artikel beschrieben, Foto dazu hochgeladen und das Angebot reingestellt. Eine Woche später haben sich dann, dank der Nachfrage, ein paar Bieter einen Kampf geliefert und man hat einen guten Preis für seinen Kram erzielt. 3…2…1, meins!

Hier beginnt die kleine Ebay-Geschichte.

Nach der Kaufabwicklung wartet man, dass der Höchstbietende seine Ware bezahlt. In diesem Fall war es eine Käuferin, die mir zu viel überwiesen hatte. Es war zwar nur ein kleiner Betrag (3,80 €), aber dieser sollte nicht auf meinem Konto bleiben. Ich schrieb ihr eine E-Mail und bekam prompt eine sehr nette Rückantwort:

Hallo, ich hatte versäumt, mir den genauen Betrag zu notieren, wollte die Überweisung aber nicht weiter hinausschieben. Bitte behalten sie die Restsumme für Ihre Bemühungen. Ich freue mich schon auf das schöne Kleidungsstück.

Danke und noch einen schönen Tag.

Viele Grüße, T.

Sehr nett, allerdings dachte ich im ersten Moment, da könne was nicht stimmen, macht Ebay sich einen Spaß mit mir? Mir kamen Zweifel, denn die Lieferadresse erschien mir äußerst suspekt: Die Ware sollte nach Senden gehen in die Straße namens „Biete“!

Nach eigener Recherche ist dies aber eine vollkommen reguläre Adresse!

Gebot aus Bieten, gesendet nach Senden. Wer hätte das gedacht!

Viele Grüße nach Senden und vielen Dank! ;)

 

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