30 Jahr, graues Haar…

Tja, nun, was soll ich sagen…

Ich bin nun eine „alte Schachtel“! ;)

Am 9.2. um 0:00h stimmte Ole ein Ständchen an, gratulierte mir mit einer kleinen Geburtstagskerze in der Hand und Maggie und Wilhelm im Schlepptau, als Erster. Nach einem kurzen Schönheitsschlaf, den ich in meinem Alter jetzt wohl benötige, stand ich wieder auf und machte mich auf zur Arbeit. Es lag noch immer Schnee.

Meine Kolleginnen und Kollegen begrüßten mich mit einem geschmückten Geburtstagstisch. Vor allem die supersüße selbstgemachte „Maulwurf“-Karte bejubelte ich! (Kathi hat Talent!) Nach großem geschnatter und harter Arbeit (haha) gab es am frühen Nachmittag selbstgebackenen Kuchen, den Azubi David spendierte, weil er auch Geburtstag hatte und niedliche 20 Jahre alt wurde. ;)

Mit Blumen und dem schlechten Gewissen diesen Tag kaum gearbeitet zuhaben, startete ich in den Nachmittag.

Nächstes Ziel, die Hauptpost. Dort angekommen suchte ich vergebens einen Parkplatz und stellte mich notgedrungen in die Ladezone. Ich hoffte, die Herausgabe des Päckchens/Umschlags würde schnell über die Bühne gehen, so dass ich niemanden lange den Weg versperrte. In der Post lange Schlangen, aber dafür einen supernetten Postmann erwischt, der bei der Übergabe des Umschlags auf meinen Ausweis schielte und mir sogar zum Geburtstag gratulierte. Wieder draußen auf dem Parkplatz sah ich noch wie eine Politesse einen roten Zettel an mein Auto steckte. Tja, ging wohl doch nicht schnell genug. Als ich auf sie zutrat und ihr entgegnete mir den Zettel doch bitte gleich in die Hand zudrücken, war sie unerwartet freundlich und statt über mein Vergehen in der Ladezone zustehen zu meckern, redete sie über den Schnee und das Wetter. Wir kamen kurz ins Gespräch und nachdem ich ihr auf die Nase gebunden habe, dass ich schnell nach Hause muss (Geburtstag und so.. :D) gab sie mir den roten Zettel und sagte: „Hier, nicht weiter beachten, ist nur eine Verwarnung! Schönen Tag noch!“ Wow, das kam unerwartet und ich musste im Auto ein wenig vor mich hingrinsen. *g*

Ab nach Hause und dann mit Ole in die Holtenauer, dort wartete schon sein Geschenk auf mich in Form eines Ringes, den ich mir beim Silberwerk (Ring Ding) zusammenstellen durfte. Ausgesucht habe ich mir einen Ring aus vier Elementen, wobei man alle zusammen oder auch einzeln tragen kann und die untere Scheibe auch noch wenden kann. Großartiges Geschenk! :D Und über die fast 1 1/2 Stunden die Ole mit im Laden verbrachte, freute ich mich fast genauso, denn wer mich kennt, weiß, dass ich mich meist nur schwer entscheiden kann, egal um was es geht! ;) Das „nicht entscheiden können“ setzte sich auf dem Rückweg bei „Subways“ fort und endete zu Hause mit „welches Geschenk, welche Post mache ich zuerst auf“.

Meine liebste Ellen aus der Nähe von Mannheim schickte einen süßen Blumenstrauß und ich freute mich über die vielen Nachrichten die ich über den Tag verteilt las und kam aus dem Staunen nicht heraus, dass so viele liebe Menschen an mich dachten. Das Telefon klingelte wieder und meine Muddi rief an – sie sang mir ein Geburtstagslied! Ich lachte herzlich, wußte ich doch, was es sie an Überwindung kostete zu singen. Sie hat es bis zum Ende durchgesungen. :D

 

Am späten Abend war ich schon völlig knülle und saß glücklich auf der Chouch, da klingelte es an der Tür! Ich begrüßte und umarmte meine Freundinnen, die ein Tablett mit Küchlein und Kerzen trugen!! Überraschung gelungen!!!

Es wurde spät und als ich ins Bett fiel, dachte ich noch – was ein wundervoller 30. Geburtstag!

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